öffentliche Bestellung und Vereidigung

Dipl.-Ing. (FH) Architekt Wolfgang Wulfes wurde gemäß § 36 GewO und der Sachverständigenordnung der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern öffentlich bestellt und vereidigt.

Die Bezeichnung „Sachverständiger“ ist in Deutschland nicht rechtlich geschützt. Die Folge: Auch Gutachter, die nicht ausreichend qualifiziert sind, bezeichnen sich als Sachverständige und betätigen sich auf dem Markt. Um wirkliche Experten von solchen Anbietern abzugrenzen sieht die deutsche Gesetzgebung die öffentliche Bestellung vor.

Öffentlich bestellte Sachverständige sind alle Personen, die von einer öffentlich-rechtlichen Institution, wie der Industrie- und Handelskammer bestellt und vereidigt wurden. Öffentlich bestellte Sachverständige zeichnen sich durch besondere Sachkunde, Objektivität und Vertrauenswürdigkeit aus.

Durch seinen Eid ist der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige dazu verpflichtet, seine Aufgaben unabhängig, weisungsfrei, gewissenhaft, unparteiisch und persönlich auszuführen. Der Sachverständige hat sich auf dem Sachgebiet, für das er öffentlich bestellt und vereidigt ist, im erforderlichen Umfang fortzubilden und den notwendigen Erfahrungsaustausch zu pflegen.

Während der Bestellung unterliegt der Sachverständige einem umfangreichen Pflichtenkatalog, dessen Einhaltung von der Bestellungsbehörde überwacht wird.

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