BVS veröffentlicht aktualisierten Standpunkt „Fundamenterder und Erdungsanlagen“

Mit Fundamenterdern bzw. Erdungsanlagen beschäftigen sich nicht nur Elektro- bzw. Blitzschutzfachkräfte, Verteilungsnetzbetreiber (NB) für die elektrische Energieversorgung, Architekten, Ingenieure und Handwerker. Für Bauträger, Investoren und Bauherren (Anschlussnutzer) sind der Umfang und damit der wirtschaftliche Aspekt einer solchen Maßnahme von Bedeutung.

Fundamenterder haben je nach technischer Ausstattung der Gebäude und Art des Netzsystems im Verteilungsnetz des elektrischen Energieversorgers unterschiedliche physikalische Aufgaben; die Errichtung vollzieht sich in einer frühen Bauphase, bei der Gründung des Gebäudes.

Unter ungünstigen Bedingungen bzw. bei einigen technischen Anwendungen können, wie im Standpunkt aufgezeigt wird , bei normgerechter Ausführung eines Fundamenterders auch Nachteile bezüglich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) entstehen.

Die Notwendigkeit bzw. der „Ausführungszwang“ zur Errichtung eines entsprechend der DIN 18014 umfassenden Fundamenterders wird im Standpunkt kritisch hinterfragt. Eingeflossen in den aktualisierten Standpunkt sind auch die durch die Erstveröffentlichung im Jahr 2016 angestoßenen Diskussionen in der Fachwelt und die aktuellen Erfahrungen der Arbeitsgruppenmitglieder.

Unter dem Menüpunkt „Infos“ kann der Standpunkt heruntergeladen werden.

Zurück